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Der Handy-Knigge für den Berufsalltag

Professioneller Umgang mit dem Smartphone

Wie Ihr Umgang mit dem Handy Ihre Wirkung beeinflusst

Das Smartphone ist im Arbeitsalltag jederzeit griffbereit.

Im Kontakt mit Kunden, Geschäftspartnern und Kollegen beeinflusst der Umgang mit dem Handy unmittelbar Ihre persönliche Wirkung.

Dabei ist nicht das Smartphone selbst das Thema – sondern der Umgang damit.

Handy-Knigge:
Die sechs Red Flags im Umgang mit dem Handy

  • Red Flag 1: Das Handy ist sichtbar präsent

    Ihr Handy auf dem Tisch signalisiert: „Ich bin jederzeit für andere erreichbar – auch während unseres Gesprächs.“
    Besser:
    Lassen Sie Ihr Handy außer Sicht und schenken Sie Ihrem aktuellen Gesprächspartner Ihre volle Aufmerksamkeit.

  • Red Flag 2: Unpassende Klingel- und Hinweistöne

    Aktuelle Charts als Klingelton oder „Digga, du hast Post!“ als WhatsApp-Hinweiston wirken im beruflichen Kontext wenig professionell.
    Besser:
    Wählen Sie Hinweistöne mit Bedacht auf Ihre Wirkung im Beruf. Oder einfach nur die Vibration.

  • Red Flag 3: Handygespräche in Anwesenheit anderer führen

    Während eines Handygesprächs fühlen sich andere Personen schnell ausgeschlossen oder hören Inhalte mit, die nicht für sie bestimmt sind.
    Besser:
    Ziehen Sie sich für wichtige Telefonate an einen ruhigen Ort zurück. So schenken Sie dem Anrufenden Ihre volle Aufmerksamkeit und vermeiden unangenehme Situationen für andere Anwesende.

  • Red Flag 4: Informationsverlust

    Wer unterwegs per Handy telefoniert, verarbeitet gleichzeitig viele Außeneindrücke und hat oft noch zahlreiche weitere Themen im Kopf. Wichtige Gesprächsinformationen gehen dadurch leicht verloren.
    Besser:
    Machen Sie sich direkt nach dem Telefonat Notizen. Oder vereinbaren Sie einen Rückruf, um später aus einem ruhigen Umfeld und mit voller Konzentration zu telefonieren.

  • Red Flag 5: Freisprechanlage

    Erhalten Sie einen Anruf, während Kollegen oder Kunden mit im Auto sitzen, entstehen schnell unangenehme Situationen: Andere hören ungewollt mit und Anrufende sprechen möglicherweise über Themen, die nicht für fremde Ohren bestimmt sind.
    Besser:
    Weisen Sie Anrufende kurz darauf hin, wer bei Ihnen im Auto sitzt. So ist die Situation für alle Beteiligten transparent und auch für Ihre Mitreisenden entspannter.

  • Red Flag 6: Unprofessionelle Mobilboxtexte

    Ist auf Ihrer Mobilbox lediglich die automatische Ansage Ihrer Rufnummer zu hören, fehlt Anrufenden die Sicherheit, tatsächlich mit Ihrer persönlichen Mobilbox verbunden zu sein.
    Auch der Hinweis „Im Moment bin ich leider nicht erreichbar“ ist bei persönlich aufgesprochenen Ansagen nicht notwendig – das erkennen Anrufende in diesem Moment grad selbst.

    Besser:

    „Guten Tag, dies ist die persönliche Mobilbox von (Vorname, Nachname, Unternehmen).

    Bitte hinterlassen Sie Ihre Nachricht. Sie erhalten schnellstmöglich meinen Rückruf. Vielen Dank!“

    Sie erhalten die bestmögliche Qualität Ihrer Ansage, wenn Sie Ihre Mobilbox aus dem Festnetz anrufen und Ihren Text von dort aus aufsprechen.

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Sabin Bergmann

Inhaberin CONTELLE Personaltraining | Autorin
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